Roland Komet
02.05.2009
Hallo.
Ich bin Roland, Roland Komet. Ich bin ein Familienvater im Mittelalter. Ich habe zwei hinreißende Töchter, die ich leider nur selten zu Gesicht bekommen. Die eine ist Bundeskanzlerin (allerdings nicht in Deutschland) und somit viel unterwegs und die andere ist noch so klein, dass ich sie daher nur selten sehe. Meine Frau nicht.
Wir wohnen in einem Haus im schönen Hessenland an einem schmalen Grad.
Weil ich mir viele Gedanken mache, was ja nicht so viele können, dachte ich mir, diese mit Euch zu teilen. Deswegen habe ich mir überlegt ein Weblog zu schreiben. Ich bin aber auch in einer Weltanschauungsgruppe, die sich wöchentlich trifft, um die Welt anzuschauen. Seit kurzen sind da übrigens auch ein paar Kurzsichtige dabei.
Im Fernsehen …
Roland Komet ist online. Ich war es leid, im Fernsehen immer nur in der zweiten Reihe zu sitzen. Hast Du mich da mal gesehen? Vermutlich nicht!
Ich konnte die vielen Versprechen von Aufmerksamkeit, Ruhm und Tralala nicht mehr hören. Schluss mit den Vätern, die morgens im Bett bleiben, während Ihre Söhne in voller Indianer-Montur weinend davor stehen. Schluß mit den Müttern, die Ihren Kindern trotz hochroter Kopfhaut noch eine dicke Wollmütze darüberstülpen. Schluß mit den Lehrern, die Ihre Schüler mit einer saftigen 5 absegeln lassen, wenn eine 4-Minus locker dringewesen wäre.
Wo sind die Ehefrauen, die abends im Bett anziehen, was sie Ihren Ehemänner noch wohlgelaunt bei Frühstück in Aussicht gestellt haben? Wo sind die Ehemänner, die endlich mal um 10 vor 6 zuhause sind, statt 10 nach 6 obwohl sie ihen Ehefrauen 6 versprochen haben. Wo sind die Steuersenkungen, die abgespeckten Pfunden und all’ die lachenden Gesichter?
Schluß damit.
Roland Komet ist online.
